Haftpflichtversicherung mit Selbstbeteiligung rechnet sich

Wenn man eine Haftpflichtversicherung mit Selbstbeteiligung abschließt, dann hat man auf lange Sicht wahrscheinlich ein sehr gutes Geschäft gemacht und die eigene Finanzen so gut wie eben möglich geschont. Eine Haftpflichtversicherung mit Selbstbeteiligung hat nämlich die geringeren Beiträge und schont somit den privaten Geldbeutel. Interessant ist daher zu wissen, wie denn die beiden unterschiedlichen Versicherungsmodelle funktionieren und welches von beiden sich mehr lohnt. Grundsätzlich kann man allerdings auch erst einmal etwas zur Haftpflichtversicherung als solcher sagen.

Eine Haftpflichtversicherung kommt immer dann auf, wenn der Versicherte einem anderen einen Schaden zugefügt hat. Wenn man z.B. dem Bekannten durch ein Versehen den Fernseher beschädigt hat. In diesen Fällen zahlt dann die Versicherungsgesellschaft den Betrag, der zum Ausgleich des Schadens veranschlagt wird. Wenn man jetzt eine Versicherung ohne Selbstbeteiligung abgeschlossen hat, dann ist das Kapitel hier auch schon beendet, man muss keine Zahlungen aus der eigenen Kasse mehr leisten, die Versicherung übernimmt den kompletten Betrag. Anders verhält es sich bei einer Haftpflichtversicherung mit Selbstbeteiligung. Hier muss der Versicherte noch einen bestimmten Satz persönlich zur Ausgleichszahlung besteuern.

Der Unterschied zwischen den beiden Versicherungen ist also klar. Doch damit das System ohne die Selbstbeteiligung funktioniert, müssen vom Versicherten die regelmäßigen Zahlungen an die Versicherungsgesellschaft höher sein als es bei einer Versicherung mit Selbstbeteiligung der Fall ist. Schließt man also eine Haftpflichtversicherung mit Selbstbeteiligung ab, dann kann man auf lange Sicht sparen, vorausgesetzt natürlich, dass man keinen Schaden verursacht.



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